Montag, April 30

Neoklassischer.Ansatz

Gegründet wurde die Theorie von Adam smith, mit den wichtigsten Autoren neben Smith: David Ricardo, John Stuart Mill, Thomas Robert Malthus und Jean-Baptiste Say.
Die Neoklassik dominierte das ökonomische Denken mindestens bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts, als John Maynard Keynes mit seiner Kritik an der neoklassichen Theorie und später der Keynesianismus für einige Jahrzehnte eine dominierende Rolle übernahm.
Die zentrale Annahme der neoklassischen Theorie ist das Prinzip des homo oeconomicus (wir schon im post davor angepochen), der wie folgt beschrieben wird: jedes Individuum in der Hinsicht rational handelt, dass es unter den ihm zur Verfügung stehenden Alternativen die beste wählt.
Grundmodelle der Neoklassik gehen von vollständiger Information aus und gehen von vollkommenen Märkten aus. Dabei wird angenommen, dass der Markt die Preise vorgibt und der Unternehmer als Mengenanpasser reagiert.
Es werden jedoch auch Modelle unvollständiger Konkurrenz analysiert:
  • Monopol (Monopson): Es gibt für das betrachtete Gut nur einen Anbieter (bzw. Nachfrager). Durch die vom Produzenten angebotene (bzw. nachgefragte) Menge wird der Preis bestimmt.
  • Duopol, Oligopol: Es existieren zwei oder mehrere Anbieter. Um diesen Fall zu analysieren, müssen weitere Annahmen über das strategische Verhalten der Unternehmen gemacht werden.